Caritas in Dorsten wird grün

Auf den Elektrofahrzeugen der Caritas Dorsten heißt es: „Die Caritas fährt grün“. Auch dass normalerweise rote Kreuz des Caritas-Logos ist in diesem Falle grün. Die Aufschrift auf den nagelneuen Fahrzeugen der Marke Renault Zoe kündet vom Umweltbewusstsein. Bereits im letzten Jahr hatte sich die Dorstener Caritas dazu entschieden, nach und nach ihre Fahrzeugflotte mit Elektrofahrzeugen zu bestücken. Im November wurde für den Kurierdienst am St. Anna-Seniorenzentrum das erste Elektroauto angeschafft. Die Erfahrungen mit dem E-Mobil waren gut. Der Wagen wird mit Strom aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach des St. Anna-Heims geladen. Nun soll die ganze Fahrzeugflotte der Caritas künftig „grün“ werden. Möglich geworden ist dies durch einen satten Förderzuschuss des Bundesumweltministeriums. Der Caritasverband Dorsten hat nämlich aus dessen Förderprogramm namens „Sozial & Mobil“ eine Unterstützung für vier neue Elektrofahrzeuge bekommen. Ein Fahrzeug wird für die Sozialen Dienste der Caritas-Verwaltung am Westgraben genutzt. Drei Autos werden für die Pflegedienstkräfte der Sozialstation an der Hafenstraße stationiert. Mit dem Förderprogramm und weiteren Zuschüssen von Bund und vom Hersteller reduzieren sich so die Anschaffungskosten pro Fahrzeug auf gut 10.000 Euro. Aber auch die nötigen Ladesäulen werden von der Bundesförderung bezuschusst.
Das Bundesministerium für Umwelt hilft mit dem Flottenaustauschprogramm „Sozial & Mobil“ unter anderem Seniorenheimen, mobilen Pflegediensten oder Kindertagesstätten, ihre Flotte auf Elektromobilität umzustellen. Mehr als 273.000 Fahrzeuge sind derzeit für die Unternehmen und Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen auf deutschen Straßen unterwegs. Damit soziale Einrichtungen den Umstieg ihrer Flotten auf Elektroantriebe einfacher finanzieren können, werden sie mit dem Förderprogramm „Sozial & Mobil“ unterstützt. Gefördert wird die Beschaffung rein batterieelektrischer Neufahrzeuge und der Aufbau von Ladeinfrastruktur. Das BMU-Förderprogramm „Sozial & Mobil“ hat eine Laufzeit von 2020 bis 2022 und ein Volumen von 200 Millionen Euro. www.bmu.de/themen/forschung-foerderung/foerderung/foerdermoeglichkeiten/details/sozial-mobil/